Nachhaltig wirtschaften

Zugangswege zum nachhaltigen Investment

Es gibt verschiedene Zugangswege, um nachhaltig zu investieren. Jeder Zugangsweg hat eigene Stärken und Schwächen.

Um die Stärken möglichst gut zur Geltung zu bringen, haben wir uns alle Zugangswege erschlossen:

Stoppschild,© iStockPhoto / mict

Ausschlusskriterien

Das Vermögen der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern wird nicht investiert bei Unternehmen, die sich im Kerngeschäft mit Tabak, Pornografie, embryonaler Stammzellenforschung, Atomstrom oder mit Waffen und Rüstungsgütern beschäftigen. Ferner investieren wir unsere Gelder nicht in Lebensmittelspekulationen.

Stopp-Schild (Ausschlusskriterien): Das Vermögen der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern wird nicht investiert bei Unternehmen, die sich im Kerngeschäft mit Tabak, Pornografie, embryonaler Stammzellenforschung, Atomstrom oder mit Waffen und Rüstungsgütern beschäftigen. Ferner investieren wir unsere Gelder nicht in Lebensmittelspekulationen.

Vorfahrtsschild: Mithilfe spezialisierter Nachhaltigkeitsanalysten werden diejenigen Unternehmen gesucht, die in ihrer jeweiligen Branche unter Kriterien der Ökologie, des Sozialen und der Governance (Unternehmensführung) besser abschneiden als ihre Mitbewerber. Dieser so genannte best-in-class-Ansatz eignet sich vor allem für Investments in liquiden Anleihe- und Aktienmärkten.

Wegweiser: Ein Teil des kirchlichen Anlagevermögens ist mittelfristig gebunden in weniger liquiden Anlageklassen, bei denen aber die Nachhaltigkeit sofort auf der Hand liegt. Hierzu zählen beispielsweise Mikrofinanzen oder Infrastrukturmaßnahmen im Bereich des Umweltschutzes oder der Wasserreinigung.

Dialog: Wir führen den Dialog mit Banken und Unternehmen, um unsere ökologischen und sozialen Anliegen zu stärken. Dabei vernetzen wir uns mit anderen kirchlichen Investoren sowie Einrichtungen, die zu ökologischen oder sozialen Themen eine sehr hohe Expertise haben. Ein besonders wichtiges Anliegen ist für uns beispielsweise, dass die Unternehmen, in die wir investiert haben, in ihren Lieferketten sehr hohe Sozialstandards gewährleisten.


12.01.2016 / Christoph Flad