Stiftungen

Stiftungen helfen nachhaltig und auf Dauer

'Was bleibt' Titelbild 2019

Was bleibt? Vielleicht denken Sie darüber nach, mit Ihrem Vermögen über den Familienkreis hinaus Gutes zu tun.

Bild: Arbeitsbereich Stiftung

Geben macht glücklich – Stiftende gestalten selbst die Lösung von Problemen, dort, wo staatliches und gesellschaftliches Engagement nicht ausreicht.

Stifterinnen und Stifter sind hauptsächlich Privatpersonen, Personengruppen und Einrichtungen der Kirche und Diakonie. Sie unterstützen und fördern Menschen, Einrichtungen und deren Projekte nach ihren eigenen Vorstellungen und schaffen Möglichkeiten dort zu wirken, wo staatliches und gesellschaftliches Engagement nicht ausreicht.

Mehr zum Thema

Der Arbeitsbereich Stiftung im Kompetenzzentrum Fundraising bei der Evangelisch-Lutherischen Landeskirchenstelle in Ansbach informiert und berät bei der Errichtung kirchlicher Stiftungen. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter stehen neuen Stiftern beratend zur Seite und begleiten vorhandene Stiftungen professionell und satzungsgemäß.

Informationen zum Thema Stiftungen

Stiftungswesen

Das Stiftungswesen erlebte in den vergangenen fünfzehn Jahren einen Boom: Zu den rund 30 altrechtlichen sonstigen kirchlichen Stiftungen sind mehr als 230 neue dazu gekommen. Die Vorteile gegenüber Spenden und Kollekten: Da sich der finanzielle Grundstock niemals aufbraucht, ist über lange Zeit sichergestellt, dass der Stiftungszweck, den die Stifter festlegen, erfüllt werden kann. Einige Stiftungen sind bereits mehrere hundert Jahre aktiv.

 

Seit Jahrhunderten entstehen Stiftungen, um den Auftrag der Kirche zu erfüllen.

Dazu zählen Glaubensverkündigung, Förderung des Gemeindelebens, Bildung, soziale Fürsorge, Hilfe zur Selbsthilfe, Kirchenmusik, Kunst, Bauerhalt, weltweite Entwicklungsarbeit und Ökumene.

Die evangelischen kirchlichen Stiftungen verfügen in Bayern über ein Gesamtstiftungsvermögen von über 100 Millionen Euro.

Jahr für Jahr können damit über 2 Millionen Euro an Erträgen erwirtschaftet und für die kirchlichen Stiftungszwecke ausgeschüttet werden.

"Was bleibt."

"Was bleibt." Eine Aussage, keine Frage. Eine Gewissheit, kein Zweifel. Denn etwas bleibt in jedem Fall. Darüber nachzudenken, ist wie eine Reise zu sich selbst.

Mit der Wanderausstellung „Was bleibt.“ wollen Landeskirche und Diakonie Menschen anregen über die Themen „Weitergeben. Schenken. Stiften. Vererben.“ nachzudenken. Die Ausstellung stellt verschiedene Menschen mit ihrem Lebensweg vor und präsentiert Erfahrungen, Gegenstände oder Erinnerungen, die sie in ihrer persönlichen „Schatzkiste“ gesammelt haben. Die Besucher werden dadurch angeregt, selbst zu überlegen, was in ihrem Leben wichtig ist und was sie weitergeben und vererben möchten. Im Umfeld der Ausstellung finden unterschiedliche Veranstaltungen statt - zum Beispiel zu Themen wie „Wohnen im Alter“, Patientenverfügung, Pflegeversicherung, Vorsorgevollmacht, „Erben und Vererben“ oder Altersarmut.

„Von jedem Menschen bleibt etwas, das er weitergeben kann“, erläutert Pfarrer Günter Gastner, der die Ausstellung 2016 in Weißenburg und Pappenheim umgesetzt hat und inhaltlich begleitet. Ihm sei wichtig, dass die Überschrift „Was bleibt.“ nicht als Frage, sondern als Aussage und Bekräftigung formuliert sei. „Menschen geben Ihre Einstellungen, Erfahrungen und Erinnerungen weiter. Ihre ideellen und materiellen Werte können weiterwirken.“ Die Kirche könne ihrem Auftrag entsprechend bei diesen existenziellen Themen mit Seelsorge und konkreten Angeboten ein wichtiges Gegenüber sein.

Federführend für die Organisation der Wanderausstellung ist das Kompetenzzentrum Fundraising bei der Evangelisch-Lutherischen Landeskirchenstelle in Ansbach. Interessierte erhalten dort kostenlos die umfangreiche Begleitbroschüre zur Ausstellung mit dem Titel „Was bleibt. Weitergeben. Schenken. Stiften. Vererben.“ Kirchengemeinden, Dekanatsbezirke oder diakonische Einrichtungen können die Ausstellung gegen eine Kostenpauschale für Transport, Auf- und Abbau ausleihen.


30.01.2019 / Andrea Seidel