Nachhaltigkeit

Weichen für morgen stellen

Eisberge

Damit die Pole nicht abschmelzen: Der Fonds SAM Energy investiert in erneuerbare Energien

Bild: ELKB / Jahresbericht zur Nachhaltigkeit der kirchlichen Vermögensanlage

Nachhaltiges Wirtschaften hat die Anforderungen der Gegenwart im Blick, ohne zu riskieren, dass zukünftige Generationen ihre eigenen Bedürfnisse nicht mehr stillen können.

„Nachhaltigkeit“ bedeutet im Deutschen „auf längere Zeit anhaltend und wirkend“. Der englische Begriff „to sustain“ trägt auch die Bedeutung „erhalten, aufrecht erhalten, am Leben halten“. Darum geht es uns: mit der Erde so umgehen, dass das Leben erhalten wird; oder – mit den Worten des Brundlandt-Reports (UN, 1987) –, dass wir zukünftigen Generationen nicht die Möglichkeit nehmen, ihre eigenen Bedürfnisse erfüllen zu können. Viele stehen deswegen in der Verantwortung: Konsumenten, Gesetzgeber, Unternehmen. Auch Investoren. Denn mit ihren Entscheidungen beeinflussen sie, was als zukunftsträchtig erachtet wird.

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Nachhaltiges Wirtschaften berücksichtigt gleichermaßen ökonomische, ökologische und soziale Kriterien. Denn jede Generation steht vor der Herausforderung ihre eigenen Aufgaben zu meistern und sie nicht als Lasten nachkommenden Generationen aufzubürden.

So kann es gelingen, unseren Kindern und Enkeln ein intakteres ökologisches, soziales und ökonomisches Gefüge zu hinterlassen.

Nachhaltigkeit ergänzt die Regeln der Geldanlage

Seit 2002 sind nachhaltige und ethische Kriterien für die kirchliche Geldanlage erschlossen und systematisch umgesetzt worden, was den Investmentprozess grundlegend verändert.

Früher markierten drei Dimensionen die Eckpunkte für die Vermögensanlage, weshalb man auch vom „Magischen Dreieck der kirchlichen Geldanlage“ sprach: Sicherheit, Ertrag und Liquiditätssteuerung der Geldanlage.

Dreieck der Geldanlage

"Magisches Dreieck der kirchlichen Geldanlage": Sicherheit, Ertrag und Liquiditätssteuerung

Bild: ELKB / Jahresbericht 2012

Bei der nachhaltigen Geldanlage wird das herkömmliche Dreieck um eine vierte Dimension erweitert, nämlich um ethische und nachhaltige Kriterien. Das bedeutet allerdings nicht, dass die anderen Dimensionen der Geldanlage außer Acht gelassen werden. Eine nachhaltige Geldanlage setzt die Regeln einer guten Geldanlage nicht außer Kraft, sondern ergänzt diese.

Infografik Viereck der Geldanlage

Das "Viereck der Geldanlage": das herkömmliche Dreieck wird um eine vierte Dimension erweitert, nämlich um ethische und nachhaltige Kriterien.

Bild: ELKB / Jahresbericht 2012


12.01.2016 / Christoph Flad