Kirchensteuer

Die Finanzbasis für kirchliche Arbeit

Papiermännchen und eine Papierkirche

Kirchensteuer ist die Finanzbasis für die kirchliche Arbeit

Bild: (c) iStockPhoto / Enrico Fianchini

Kirchensteuer ist ein am Einkommen orientierter Mitgliedsbeitrag. Die Höhe der Kirchensteuer richtet sich nach den individuellen Einkommensverhältnissen.

Der Auftrag der bayerischen Landeskirche hat ganz unterschiedliche Facetten: Zu den grundlegenden Aufgaben gehören Gottesdienst, Seelsorge und Diakonie. Die Kirche begleitet die Menschen in allen Lebenssituationen und Übergangsphasen, wie bei der Geburt, dem Erwachsenwerden, dem Heiraten und auch dem Sterben. Sie will Nächstenliebe üben, Gemeinschaft stiften, Zuversicht und Halt geben. Mit den vielfältigen kirchlichen Angeboten und Leistungen wie Jugend-, Kinder- und Elternarbeit, Seniorenbetreuung und Hospiz, Religionsunterricht und Bildung, Seelsorge und Beratung stärkt die Kirche unsere Gesellschaft.

Mit der Kirchensteuer – rund 65 Prozent der Gesamteinnahmen der bayerischen Landeskirche – wird diese Fülle wichtiger Dienste und Angebote möglich. So bleibt Kirche lebendig und gibt Unterstützung im Großen wie im Kleinen: Für Sie, Ihre Familie, Ihre Nachbarn, Ihre Kirchengemeinde.

Mitgliederbezogen, transparent und gerecht

Ausschließlich Mitglieder der Kirche müssen Kirchensteuern entrichten. Die Kirchensteuern werden nur für den Zeitraum erhoben, in dem ein Mitglied über ein Mindesteinkommen verfügt. Die Besteuerung nimmt Rücksicht auf die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit der einzelnen Kirchenmitglieder und belastet Menschen mit gleichem Einkommen in gleicher Weise. Das heißt, wer weniger verdient, zahlt weniger Steuern und damit auch weniger Kirchensteuer. Wer mehr verdient, unterstützt die evangelische Kirche mit einem höheren Beitrag.


01.06.2016 / Andrea Seidel
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