Stiftungen

Stiftungen helfen nachhaltig und auf Dauer

Titelbild Webseite 'was bleibt'

"Was bleibt." Eine Aussage, keine Frage. Eine Gewissheit, kein Zweifel. Denn etwas bleibt in jedem Fall. Darüber nachzudenken, ist wie eine Reise zu sich selbst: www.was-bleibt-bayern.de

Bild: Kompetenzzentrum Fundraising ELKB

Geben macht glücklich – Stiftende gestalten selbst die Lösung von Problemen, dort, wo staatliches und gesellschaftliches Engagement nicht ausreicht.

Stifterinnen und Stifter sind hauptsächlich Privatpersonen, Personengruppen und Einrichtungen der Kirche und Diakonie. Sie unterstützen und fördern Menschen, Einrichtungen und deren Projekte nach ihren eigenen Vorstellungen und schaffen Möglichkeiten dort zu wirken, wo staatliches und gesellschaftliches Engagement nicht ausreicht.

Mehr zum Thema

Nahezu alle steuerbegünstigten und gemeinnützigen Zwecke, etwa Jugend-, Familien- und Altenhilfe, Bildung, Ausbildung, Erziehung oder diakonisches Wohlfahrtswesen werden von ihnen gefördert.

Das Kompetenzzentrum Fundraising bei der Evangelisch-Lutherischen Landeskirchenstelle in Ansbach informiert und berät bei der Errichtung einer kirchlichen Stiftung.

Stiftungsmitarbeiterinnen und Stiftungsmitarbeitern stehen neuen Stiftern beratend zur Seite und begleiten vorhandene Stiftungen professionell und satzungsgemäß.

Informationen zum Thema Stiftungen

Stiftungswesen

Das Stiftungswesen erlebte in den vergangenen fünfzehn Jahren einen Boom: Zu den rund 30 altrechtlichen sonstigen kirchlichen Stiftungen sind mehr als 200 neue dazu gekommen. Die Vorteile gegenüber Spenden und Kollekten: Da sich der finanzielle Grundstock niemals aufbraucht, ist über lange Zeit sichergestellt, dass der Stiftungszweck, den die Stifter festlegen, erfüllt werden kann. Einige Stiftungen sind bereits mehrere hundert Jahre aktiv.

 

Seit Jahrhunderten entstehen Stiftungen, um den Auftrag der Kirche zu erfüllen.

Dazu zählen Glaubensverkündigung, Förderung des Gemeindelebens, Bildung, soziale Fürsorge, Hilfe zur Selbsthilfe, Kirchenmusik, Kunst, Bauerhalt, weltweite Entwicklungsarbeit und Ökumene.

Die evangelischen kirchlichen Stiftungen verfügen in Bayern über ein Gesamtstiftungsvermögen von über 100 Millionen Euro.

Jahr für Jahr können damit über 2 Millionen Euro an Erträgen erwirtschaftet und für die kirchlichen Stiftungszwecke ausgeschüttet werden.

Schatzkisten des Lebens

"Was bleibt." Eine Aussage, keine Frage. Eine Gewissheit, kein Zweifel. Denn etwas bleibt in jedem Fall. Darüber nachzudenken, ist wie eine Reise zu sich selbst: www.was-bleibt-bayern.de

Mit der Wanderausstellung „Was bleibt.“ wollen die evangelische Landeskirche und die bayerische Diakonie über die Themen „Weitergeben – Schenken – Stiften – Vererben“ informieren. "Was bleibt. Eine Aussage, keine Frage. Eine Gewissheit, kein Zweifel. Denn etwas bleibt in jedem Fall. Darüber nachzudenken, ist wie eine Reise zu sich selbst" - mit diesen Worten heißen bayerische Landeskirche und Diakonie die Besucher der Webseite "Was bleibt. Weitergeben. Schenken. Stiften.Vererben" willkommen. Neben vielfältigen Informationen, einem ausführlichen Ratgeber und Veranstaltungstipps macht das Internetangebot auch Werbung für eine neue Wanderausstellung.

Mit der neuen Wanderausstellung „Was bleibt.“ wollen die evangelische Landeskirche und die bayerische Diakonie über die Themen „Weitergeben – Schenken – Stiften – Vererben“ informieren. Die Ausstellung ist erstmals ab 5. Oktober 2016 im fränkischen Weißenburg und anschließend in Pappenheim zu sehen. Die Ausstellung stellt verschiedene Menschen mit ihrem Lebensweg vor und präsentiert Erfahrungen, Gegenstände oder Erinnerungen, die sie in ihrer persönlichen „Schatzkiste“ gesammelt haben. Die Ausstellungsbesucher werden dadurch angeregt, selbst zu überlegen, was in ihrem Leben wichtig war und was sie weitergeben und vererben möchten. Im Umfeld der Ausstellung finden Veranstaltungen statt zu Themen wie „Wohnen im Alter“, Patientenverfügung, Pflegeversicherung, Vorsorgevollmacht, „Erben und Vererben“ oder Altersarmut. Im kommenden Jahr wird die Ausstellung dann in weiteren bayerischen Städten gezeigt.

 

„Von jedem Menschen bleibt etwas, das er weitergeben kann“, erläutert Pfarrer und Kirchenkreisfundraiser Günter Gastner, der die Ausstellung nach Weißenburg und Pappenheim geholt hat. Ihm sei wichtig, dass die Überschrift „Was bleibt.“ nicht als Frage, sondern als Aussage und Bekräftigung formuliert sei. „Menschen geben Ihre Einstellungen, Erfahrungen und Erinnerungen weiter. Ihre ideellen und materiellen Werte können weiterwirken.“ Die Kirche könne ihrem Auftrag entsprechend bei diesen existenziellen Themen mit Seelsorge und konkreten Angeboten ein wichtiges Gegenüber sein.

Federführend für die Organisation der Wanderausstellung ist das Kompetenzzentrum Fundraising bei der Evangelisch-Lutherischen Landeskirchenstelle in Ansbach. Interessierte erhalten dort kostenlos die umfangreiche Begleitbroschüre zur Ausstellung mit dem Titel „Was bleibt. Weitergeben. Schenken. Stiften. Vererben.“ Kirchengemeinden, Dekanatsbezirke oder diakonische Einrichtungen können die Ausstellung gegen eine Kostenpauschale für den Auf- und Abbau beim Kompetenzzentrum ausleihen.

 


20.10.2016 / Andrea Seidel