Fundraising

Gemeinsam Gutes tun

Kirchturmspitze

Gemeinsam Gutes tun: Fundraising ist ein nachhaltiger Prozess

Bild: (c) www.fundraising-bayern.de

Fundraising versteht sich nicht als das bloße Einwerben von Spenden: Es ist ein langfristiger und nachhaltiger Prozess partnerschaftlicher Unterstützung gemeinsamer Anliegen.

Dies beinhaltet die Planung, Realisation und Kontrolle von Strategien und Aktivitäten zum Einwerben von Ressourcen verschiedenster Art. Hierzu zählen Übereinstimmung in den Werten, Mitgliedschaft, Zeit-, Sach- und Geldspenden, Dienstleistungen, Kontakte, Unternehmens-partnerschaften, Stiftungsgelder, Bußgeldauflagen und öffentliche Zuschüsse.

Fundraising in der Kirche will Wertvorstellungen und Visionen wecken und bedienen. Es wird dort erfolgreich sein, wo die Werte und Visionen, die eine kirchliche Organisation mit ihrer Arbeit ausdrückt, weitgehend deckungsgleich mit den Werten und Visionen der potenziellen Förderer sind. Denn Geberinnen und Geber sind daran interessiert, mit ihrer Unterstützung Veränderungen beziehungsweise Verbesserungen in der Gesellschaft zu bewirken, die ihnen besonders am Herzen liegen.

Verantwortung übernehmen und Zukunft gestalten

Kirchliches Fundraising ist somit die Einladung an Mitglieder und Förderer, in einer bewussten, frei gewählten Weise Zeit, Geld, Kompetenzen und Sachmittel aufzubringen, um die evangelische Kirche in der Gesellschaft zu stärken. Durch ihre Gaben übernehmen Protestantinnen und Protestanten Verantwortung, prägen die Gesellschaft im christlichen Sinn und gestalten die Zukunft nach christlichen Werten. Zu den Eckpfeilern wertschätzenden Fundraisings gehören eine qualitativ hochwertige Arbeit der Institution, förderungswürdige Projekte, der effiziente Einsatz sämtlicher zur Verfügung stehenden Mittel, Transparenz der Arbeit, der Projekte und der Mittelverwendung sowie die Würdigung der Förderer durch Dank, Anerkennung und Einladung zu Teilhabe und Identifikation.

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Im Zentrum erfolgreichen Fundraisings stehen Aufbau und Pflege langfristiger Beziehungen mit Hilfe einer den jeweiligen Empfängern verständlichen Kommunikation.

Somit zielt Fundraising innerhalb der Kirche darauf ab, Menschen zu Unterstützern kirchlicher Anliegen oder, biblisch gesprochen, zu Mitarbeitern am Reich Gottes zu machen.

Nicht das Geld, sondern die Beziehung zum jeweiligen Projekt und in letzter Instanz zum Evangelium steht im Zentrum.


12.02.2016 / Andrea Seidel